Ureinwohner

Bergregionen Taiwans als Lebensgebiet der UreinwohnerTaiwan blickt auf eine lange Tradition und Entwicklungsgeschichte zurück, die bereits weit vor Beginn der chinesischen Besiedlung der Insel im 17. Jahrhundert begann.

Die Ureinwohner Taiwans („yuanzhu min“), wissenschaftlich als „indigene Völker“ bezeichnet, machen heute ca. 2% der Gesamtbevölkerung aus.

Die ersten Siedler kamen bereits vor über 12.000 Jahren die Insel.

Derzeit wird in Taiwan zwischen 14 verschiedenen Ureinwohnervölkern mit australo-polynesischem Hintergrund unterschieden:

  • Ami
  • Atayal
  • Bunun
  • Kavalan
  • Paiwan
  • Puyuma
  • Rukai
  • Saisiyat
  • Sakizaya
  • Tau
  • Thao
  • Truku
  • Tsou
  • Sediq

Die Ami, Atayal und Paiwan bilden unter den Ureinwohnern die heute größten Gruppen. Sie sind hauptsächlich im Ostteil der Insel und in den Bergregionen angesiedelt. 1984 begann sich eine Bewegung für Ureinwohner zu bilden, um sich verstärkt für die Rechte der ursprünglichen Einwohner der Insel einzusetzen.

Verschiedene Verfassungsänderungen sowie die Gründung einer eigenen ministeriellen Behörde (Council of Indigenous Peoples , CIP) kräftigten die Rechte der Ureinwohner und setzen sich das Ziel, das Kulturerbe und die Traditionen zu bewahren und den jüngeren Generationen zugänglich zu machen..

2005 folgte ein eigenständiges Ureinwohnergesetz zum Schutz der autonomen Weiterentwicklung, und auch ein eigener Fernsehsender („Taiwan Indigenous TV“) widmet sich den Belangen der Menschen.

Den Großteil der Bevölkerung machen jedoch Einwanderer vom chinesischen Festland aus, von denen die meisten der Fujian-Region zugezogen sind. Ca. 10% der Einwanderer stammen von der Volksgruppe der Hakka ab, die aus der südchinesischen Guangdong-Provinz in den Nordwesten Taiwans übersiedelten.

Quellen:



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